Die rollende Waldschule
Lernen in der Natur, Foto: santasapnia_flickr
Vor einigen Jahren kam dann die Abhilfe, die Waldschule. Der Verein ‘Förderverein Lernort Natur’ fährt mit zahlreichen ausgestopften Tieren zu den Kindern und versucht ihnen die Natur näher zu bringen. Sie zeigen ihnen die Wildtiere und klären sie auf. Ob Fuchs, Reh, Wildschein oder Vogel, die Lehrer der Waldschule haben alles mit an Bord. In erster Linie geht es den freiwilligen Lehrern darum, den Kindern ein vernünftiges Verhalten den Tieren gegenüber beizubringen. Der Initiator der Waldschule gestaltet den Besuch für die Kinder spannend und spielend.
Bleibt einzig die Frage, ob ein ausgestopftes Tier tatsächlich das Gefühl rüberbringen kann, wie ein Tier lebt, denkt und fühlt.
Diese Entwicklung sollte zu denken geben. Während vor 20 Jahren die Natur zum Leben des Menschen dazugehört hat, ist es nur noch ein seltenes Erlebnis geworden. Die Praxis in Form von toten und ausgestopften Tieren ist kein Zustand. Ein Anfang, aber keine Lösung.
Tags: Kinder, Natur, Waldschule
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